Sharan geht auch schick - Erste Erkenntnisse und Konsequenzen

Ich würde einfach mal Behaupten das auch wenn aktiv kein Strom gezogen wird das angeschlossene Bordnetz den Akku trotzdem beeinflussen wird... üblicherweise merkt man nach dem Abklemmen das sich die Spannung erhöht (war zumindest selbst im Golf 2 noch so und der hat wirklich noch nicht viel was da verbraucht). War auch mehr als Idee. Ein voller Guter Akku sollte sonst eigentlich eher so um die 12,8-12,9 V liegen...
 
Nein, ohne dass etwas verbraucht wird, kann keine Spannung einbrechen. Du kannst gemütlich Kilometer von Kabeln an eine Batterie hängen, wenn nix verbraucht wird, fließt kein Strom und die Spannung bleibt, wie sie vorher war.

Spannungen und Ladestände sind leider nicht einheitlich beschrieben, bzw. überall leicht abweichend, aber wenn Du z.B. mal dem Link folgst, den ich gepostet habe, landest Du bei einer der (für mich) plausibleren Tabellen.

Da steht dann für Blei Nasszelle (also so eine, die ich aktuell beobachte) 12,7 V für 100% und für 90% schon nur noch 12,5 V. Anderswo wird gerne 12,6 V für volle Pulle angegeben, 12,9 V habe ich bisher für Nasszellen weder gelesen noch gemessen, nachdem der Akku eine Stunde oder was stand, nach der Ladung. So was siehst Du höchstens direkt nach dem Laden.

Bei AGM ist's ein wenig mehr, ich meine da sind überwiegend 12,8 V als randvoll beschrieben, hier könnte man dann evtl. auch mal die 12,9 finden, aber eine 100 Ah Bat zu laden dauert bis zu 20 h (je nach Ladestand, versteht sich) und das fährt man doch eher selten. Die 100% wird man im realen Betrieb also nicht regelmäßig sehen. Das Problem ist, meine ich, dass der Widerstand mit zunehmender Ladung steigt und die Batterien immer weniger Strom annehmen, je voller sie werden. Sprich, man kann wohl davon ausgehen, meist irgendwo um die 90% rumzugurken. Das ist zumindest, was ich regelmäßig gemessen habe, als ich mir noch täglich die Mühe gemacht habe und auch neulich, nachdem ich die Varta wieder reingehängt hatte und 90 Minuten gefahren bin. Die war vollgeladen und stand dann ein paar Monate, hatte auch genau 12,5 V vorm Einbau.
 
Nein, ohne dass etwas verbraucht wird, kann keine Spannung einbrechen. Du kannst gemütlich Kilometer von Kabeln an eine Batterie hängen, wenn nix verbraucht wird, fließt kein Strom und die Spannung bleibt, wie sie vorher war.

Aber es fließt doch nie nichts!
Zum einen ist das Auto ja quasi immer „an“ um die Uhr, die Wegfahrsperre, etc. im Standby zu halten und selbst ne Abgeklemmte Batterie sinkt ein.
Je nach Temp und Luftfeuchtigkeit mal mehr oder weniger.

Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl! Was ich schon an Nerven im KFZ Elektrik gelassen habe.

Frage: kannst du ausschließen, dass das Cetek die Batt einfach nicht voll bekommt?
Ich hab beim Lesen so ein kleines Dejavu zu meinem xs3600 - das hat irgendwann auch nicht mehr richtig geladen.

Und: Hast du ein Big Three gemacht?
Unser Roomster TDI hat die Batterie damals auch nicht richtig geladen weil die Ladeleitungen irgendwann einen Hau hatten.
Der größte Witz war noch der Sicherungsverteiler.
Da ist eine Flachsicherung nach der anderen durch gerüttelt. (Haarrisse) richtig nervig.

Viele Grüße Micha :beer:
 
Was war jetzt nochmal genau das Problem mit der Batterie?

Ich würde das ganz pragmatisch angehen - sobald der Ladestrom unter 1A sinkt würde ich das Ding als voll ansehen.
Der Batteriemonitor misst ja dann auch die Ah die raus gehen, ob das jetzt am Ende 50% 70% oder 90% Ladung sind, ist doch egal, oder?
Du kannst aus dem Ding rund 30Ah ziehen und bist auf der sicheren Seite?

Bei den Victron BMVs kann man zum Beispiel auch Spannungen für Voll und leer einstellen. Aber das interessiert den quaaasi nicht, da er sobald der Ladestrom sehr gering wird, sich auf 100% Batterieladung stellt. Passiert bei deinem evtl. auch nach der ersten längeren Fahrt.

Problem bei den alten Karren ohne intelligenten Limaregler ist doch, dass die nicht in der Lage sind Batterien ein wenig vorzukonditionieren, damit sie leichter Ladung annehmen.
 
Was war jetzt nochmal genau das Problem mit der Batterie?
Du bist spaßig, das versuche ich ja, rauszufinden. :ROFLMAO:
Ich würde das ganz pragmatisch angehen - sobald der Ladestrom unter 1A sinkt würde ich das Ding als voll ansehen.
Meine Rede, die letzen paar Prozent sind wohl eher akademisch.
Der Batteriemonitor misst ja dann auch die Ah die raus gehen, ob das jetzt am Ende 50% 70% oder 90% Ladung sind, ist doch egal, oder?
Meiner zeigt an, ob's rein oder raus geht, immerhin. Der blinkt ernsthaft mit der Hintergrundbeleuchtung, wenn geladen wird. Find ich jetzt nicht so praktisch, für's Auto..
Du kannst aus dem Ding rund 30Ah ziehen und bist auf der sicheren Seite?
Da will ich hin. Aktuell kann die Exide 0 Ampere abgeben, was die Varta schafft, weiß ich nicht. Zu kurz erst wieder drin.
Bei den Victron BMVs kann man zum Beispiel auch Spannungen für Voll und leer einstellen.
Kann das Ding bei mir auch.

Du hast ja einiges mit LiFePO gemacht. Wie aufwändig und wie praktikabel ist es denn inzwischen? Was ist bei niedrigen Temperaturen? An sich ist da ja die Technik, die bringt, was man will. Wenn ich mir mal die Werte angucke, die ich in 5 Stunden (C5) aus einer 95 Ah Batterie bekomme, wird's drastisch:
Blei nass: 31 Ah
AGM: 62 Ah
LiFePO: 95 Ah

C20 ist auch nicht viel besser.

Ich werde aber vermutlich eh wieder eine AGM reinbauen, weil Lithium einfach teuer ist. Wenn ich es richtig deute, ziehen Natrium-Batterien am Horizont auf. Es könnte eh schlau sein, mal abzuwarten, was sich damit entwickelt.

Daher nach wie vor die Frage: Welche AGM?
 
Du bist spaßig, das versuche ich ja, rauszufinden. :ROFLMAO:
jaa, ich meinte natürlich "was genau ist nochmal DEIN Problem mit der Batterie."
#1 Aber habs gesehen, war leer aufgrund Anwenderfehler mit dem CTEK bzw. kann dein CTEK ja einfach keinen Supply Modus.
#2 du hast bisher noch keinen sauberen ladezyklus durchfahren. Du musst wenn du die so weit entladen hast eine desulfatierung machen. Dein mini 5A CTEK bekommt das niemals hin, solange die batterie an das Fahrzeug angeschlossen ist. Also wurde deine batterie einfach nur langsam geladen. Heißt die hat niemals eine Sinnvolle Kapazität.
#3 So wie moe das gemacht hat, muss das sein. Auto abklemmen, Batterie laden. Recond läuft glaube 30min und dann brichts ab, wenn die Spannung nicht auf normal level ist. AGM gern mit der schneeflocke vollladen.
#4 wie du schreibst, 30-60-90min oder 3h Autofahrt ist keine sinnvolle Volladung für eine AGM oder Bleibat. Das reicht nicht.

Ich würde deine Batterie auf 10,8V entladen, danach 20-30min recond machen, dann über schneeflocke über Nacht vollladen.

#edit:
Du hast ja einiges mit LiFePO gemacht. Wie aufwändig und wie praktikabel ist es denn inzwischen?
Eigenbau - sehr aufwändig, aber günstig. Praktikabel - 100%.
Bei mir lädt 1Ah in ca. 40sekunden Fahrt. seit LFP sind die Batterien unserer Autos IMMER voll.
Am Abend auf 5Ah runter, 45min in die Arbeit - Voll!
Standheizung im Winter 30min an, 5min in die Kita, 5min zurück - Batterie voll.

ich habe für den Z4 jetzt 4 Zellen L300F187 von CALb gekauft. Hersteller sagt auch laden bei -20°C kein Problem. Entladen ja eh nicht.
Bei so viel Kapa fehlt mir nur die Erfahrung, ob da die Lima sich selbst grillt, weil die LFP nimmt ja vollen Strom, den die lima liefert bist sie voll ist.
 
Nur kurz, bin im Büro..

Ich habe die Batterie ja ausgebaut und ans Ctek gehängt. Nach rund 2 h meldete das Gerät, dass alles erledigt sei. Ich wollte sie ggf. nochmal kontrolliert auf 10 V entladen, dann mit dem Zuhause-Batterie-Computer und wieder laden. Dann weiß ich, was drin ist. EInfach aus Interesse, es wird eh eine neue kommen müssen.

Zum Thema Litium würde ich Dir gerne noch ein paar Frage stellen. Ich schick Dir vielleicht einfach mal 'ne PN dazu.
 
Dann weiß ich, was drin ist. EInfach aus Interesse, es wird eh eine neue kommen müssen.
Desulfatieren, desulfatieren, desulfatieren.
Moderne Autos machen das dauernd, dein Auto nie.
Mach das mit dem CTEK 1-2-3x und die Batt ist wahrscheinlich wieder gut.

Ob dein Batteriemonitor das anzeigen kann ist unklar, habe ich weiter oben geschrieben, dass die sich kalibrieren sobald der Strom sehr gering wird. Also kanns sein, dass der dann einfach nach 10min 1A auf 74,0Ah und 100% springt, obwohl du nur 15A reingeladen hast. Kann so sein, wäre für mich nicht verwunderlich, muss aber nicht so sein. Hier hilft dann nur ständig manuell schauen, bevor es umspringt.
 
Lt Anleitung macht der ausschließlich saldierende Messungen - also wie Kontensaldo, rein, raus, plus, minus - wenn man die maximale und minimale Spannung nicht angibt. Werde ich ja sehen.

Also Du meinst, die Batterie versuchen zu retten?
 
Würde es auch mit retten versuchen, da meine wie gesagt jetzt auch den 2. Winter überstanden hat mit gelegentlich laden bzw Recond.
Im Sommer startet der Wagen ohne Probleme und es ist ein Diesel.
Glaube, bei mir ist eine AGM verbaut
 
OK, passt auch in den Plan, da ich vermutlich noch diese Woche den zweiten Batterie-Computer erwarte und damit dann gezielt füllen und leeren kann. Wäre mir natürlich recht, mir das Geld und den Frust zu sparen, nach 18 Monaten eine neue Batterie zu kaufen.
 
Jetzt bin ich ein wenig LiFePO angefixt und googel Hintergrundinfos zum Selberbau. Dabei stoße ich dann auch auf diese Fertigbatterie hier und finde die in Anbetracht der Leistung sehr günstig. Wie ist so was zu bewerten? Weiß das wer? Es gibt immerhin 5 Jahre Garantie.

EDIT:
Allerdings explizit nicht als Starterbatterie empfohlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Meinung aus dem Bauch heraus für mich:
Eher nicht für Hifi, da:
Keine Lade-/Entladewerte mit x C angegeben
Nicht als Starter geeignet (Maximalstrom begrenzt)
Maximaler Dauerstrom 150A
Entwickelt als Deep Cycle (Aufbaubatterie)

Das ist eher ein Marathonläufer als ein für meine Hifi-Anlage gebrauchter Usain Bolt auf jeglich erdenklichen Dopingmitteln ;)
 
Ja, wenn ich damit mein Auto nicht starten kann, kann ich auch bei der aktuellen bleiben, die im Bad steht. Die kann mein Auto auch nicht starten. Wär immerhin keine Verschlechterung. :ROFLMAO:
 
Was macht die Batterie im Bad?!
Na die macht sich hübsch, in guter Gesellschaft des Schemels und wartet auf die Ankunft des chinesischen Prinzen. Ich hab das Dingen ja mit dem Ctek versucht, zu laden, aber wie gesagt, war nach 2 Stunden Schluss. Jetzt warte ich auf den chinesischen Batterie-Computer und werde das Ding dann kontrolliert auf 10 V absenken (sofern nötig, haha) und anschließend wieder laden. Dann werde ich genau sehen, wie viel die annimmt (hoffentlich) und das ggf. ein paar Mal wiederholen. Dann sehen wir mal weiter.
 
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Eben gerade. Ist sogar wieder mehr geworden, haha. Es scheinen die 12,3 V gestern arschknapp vor 12,4 V gestanden zu haben und es scheint in diesem Bereich leicht zu schwanken. Der Wagen scheint zumindest nicht die Batterie leer zu saufen. Das ist ja schon mal gut.
 
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