Hallo zusammen.
Ich antworte hier mal an Tonis Stelle. Der Resonanzpeak wird durch die aperiodische Bedämpfung des Hochtöners auf dieses bekömmliche Maß reduziert. Habe hier mal den Impedanzschrieb des nun komplett fertig montierten und bei mir endlich fest im Golf IV installierten, ersten Pärchens S28MultiMag. Die Impedanzdarstellung der Parametermessung auf Seite 1 des Beitrages hat auf der Y-Achse leider eine log.-Teilung, die hier ist nun linear:
Durch die endgültige Serienmontage und dem leichten Ändern der Dämpfung des serienreifen S28MM, ist die Fs noch mal leicht gesunken gegenüber den ersten Samples (jetzt um 670Hz).
Die voher mal abgebildete Messung des HTs in der A-Säule (Seite 3 dieses Beitrages) war ja auf dem Messstativ erstellt worden, um den Unterschied zwischen der Montage in einer Grenzfläche und mit Schallführung sowie der Montage ohne Grenzfläche (in A-Säule) und ohne dann benötigte Schallführung zu zeigen. Deshalb war ich gespannt, wie sich die S28MM nun in der im Auto montierten A-Säule messen, wo ja bekanntlich diverse Reflektionen, Phasenverschiebungen durch Laufzeitunterschiede, etc. dazukommen. Wie erwartet musste ich equalizen, was in der Kommentarzeile der Messung angegeben ist:
Man kann nun diskutieren, ob man zusätzlich bei 8kHz noch mit Q=1 minimal anhebt oder nicht, das wird hörtechnisch erfahrungsgemäß nur Nuancen ausmachen. Ansonsten wird Soundtrailers Vermutung (den Bafflestep auf das Übertragungsverhalten untenrum betreffend) untermauert; denn hier im Auto kann ich garnicht unter 4Pi-Abstrahlung messen, was durch die Einbausituation gegeben ist und wohl deshalb hier das Frequenzband bis in die Terze um 500Hz nach unten ausdehnt. Schadet aber offenbar nichts, wenn ich mir den Golf ohne aktivierte TMTs/Sub momentan testhalber mal so anhöre. Je nach gewünschtem Pegel und dadurch bedingter Trennfrequenz, eröffnet das im Moment mal ganz andere Möglichkeiten der Tieftönerauswahl...